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FALSCHER BEKENNER

2005 | Christoph Hochhäusler

Der 18jährige Armin hat gerade die Mittlere Reife hinter sich und erstickt langsam am Wohlwollen seiner Mutter, an den Erwartungen seines Vaters, an der tödlichen Langeweile des Vorstadtlebens. Er beginnt, wahllos anonyme Bekennerbriefe zu schreiben, zuerst zu einem Unfall, bei dem er Zeuge wurde, dann zu Verbrechen, von denen er liest. Was als Spiel beginnt, wird bald zur Obsession. Bald reicht es ihm nicht mehr, nur so zu tun, als sei er schuld…

„Falscher Bekenner” ist nicht einfach eine Milieuskizze der deutschen Vorstadtwüste, nicht nur die verstörende Fallstudie einer Identitätskrise: “Es geht um ein Muster, das uns allen vertraut ist, um die Sehnsucht nach einer freien Bestimmung unseres Selbst” – Christoph Hochhäusler hat an der HFF München Regie studiert. Le Monde über seinen Debütspielfilm „Milchwald”, der bei der Berlinale 2003 uraufgeführt wurde: “Ohne Zweifel der beste deutsche Film des Festivals.”

Drama, 90 Min, HD/35 mm, Scope

Buch/Regie: Christoph Hochhäusler

Kamera: Bernhard Keller

Schnitt: Stefan Stabenow

Szenenbild: Beatrice Schulz

Kostüm: Susanne Sasserath

Besetzung: Constantin von Jascheroff, Viktoria Trauttmansdorff, Manfred Zapatka, Laura Tonke, Nora von Waldstätten

Verleih: www.piffl-medien.de

Weltvertrieb: Heimatfilm GmbH + CO KG

Website: www.falscher-bekenner.de

Postproduktion von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen gefördert.

Festivals / Preise / Nominierungen:

Max Ophüls Festival, 2006, Nominiert für den Max Ophüls Preis

International Filmfestspiele Cannes, 2005, Un Certain Regard

Bogota Film Festival, 2005, Nominiert für den Golden Precolumbian Circle

Filmfest München, 2005, Bester Darsteller (Constantin von Jascheroff)